Sachsen-Anhalt >>> Das Kulturland!

Kunst-Akzente der neuen Landesregierung
Sachsen-Anhalt ist bekannt für sein bedeutendes Kulturerbe. Zu diesem Erbe gehören nicht nur Burgen und Schlösser sowie archäologische Funde, sondern auch einzigartige Kunstwerke. Zudem verfügt das Land über eine lebendige Gegenwartskultur und eine bunte Kulturszene. Im Kulturkonzept 2025 bekennt sich die Landesregierung ausdrücklich zu „Erhalt, Pflege und Weiterentwicklung dieser vielfältigen Kulturlandschaft“.
Seit Beginn der neuen Legislaturperiode ist die Staatskanzlei das für Kultur zuständige Ressort der Landesregierung. Für Kulturminister Rainer Robra und Staatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger hat die zeitgenössische Kunst einen hohen Stellenwert.  Im Landeskulturkonzept war bereits die Zielstellung verankert worden, dass Rahmenbedingungen verbessert werden, die es ermöglichen, dass „möglichst breite Teile der Bevölkerung […] zeitgenössische Kunst und Kultur für sich erschließen können“. Hiervon ist ein breites Spektrum betroffen, das bis zur Digitalisierung von Kulturgütern und Kunstwerken reicht und neben der Produktionsebene ebenso die Vermittlung sowie die Rezeption umfasst. Natürlich ist weiterhin zu berücksichtigen, dass schon Kinder und Jugendliche künstlerisch sehr kreativ und aktiv sind. Das betrifft alle Gattungen, sowohl die Bildende Kunst als auch Musik, Schauspielkunst oder Lyrik und muss daher als Querschnittsaufgabe betrachtet werden. Darüber hinaus senden die Hochschulen des Landes wichtige Impulse in die Kunstszene.
Wer sich mit der Kunstgeschichte befasst, weiß, dass Kunst auch schon in früheren Jahrhunderten ein Katalysator für Kreativität gewesen ist. Angesichts der aktuellen ökonomischen und gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, die im 21. Jahrhundert zu bewältigen sind, gewinnen kreative Leistungen mehr und mehr an Relevanz. Daher brauchen wir in Sachsen-Anhalt eine Art „Kultur-Konjunktur“, die maßgeblich durch künstlerische Innovationen vorangetrieben werden kann. Kulturpolitische Maßnahmen und öffentliche Gelder können hierbei stets nur unterstützend wirken. Letztlich kommt es auf die Künstlerinnen und Künstler selbst an. Ihre Ideen, ihr Talent und ihr Engagement sind ausschlaggebend. Die Landesregierung ist gewillt, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um die Kulturschaffenden im Land angemessen zu unterstützen.

Große Jubiläen als Chance für das ganze Land
In den nächsten Jahren stehen in Sachsen-Anhalt zwei große Jubiläen an: 2017 das Reformationsjubiläum, 2019 dann das Bauhausjubiläum. Sie bieten die einmalige Chance, das Kulturland Sachsen-Anhalt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit bekannter zu machen. Das Jahr 2017 wird dann mit weiteren Höhepunkten aufwarten. Im Rahmen des Bauhausjubiläums wird 2019 in Dessau ein neues Museum eröffnet werden. Zusammen mit den beiden anderen Bauhausstandorten Weimar und Berlin sowie der Stadt Dessau-Roßlau und der Stiftung Bauhaus Dessau  sind die Vorbereitungen angelaufen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass die notwendigen Gelder für das Reformations- wie für das Bauhausjubiläum nicht aus dem bestehenden, allgemeinen Kulturetat finanziert werden, sondern extra noch hinzukommen.

Neue Strukturen
Mit der Regierungsbildung 2016 wurde im Koalitionsvertrag vereinbart, die Ressortzuständigkeit für die Kultur vom Kultus-/ dann Bildungsministerium auf die Staatskanzlei zu verlagern. Dies wurde mit Kabinettbeschluss vom Mai 2016 vollzogen. Damit ist die Kultur in Sachsen-Anhalt „in der Zentrale der Macht“ angekommen!
Die Kulturabteilung firmiert jetzt im neuen umbenannten Ressort „Staatskanzlei und Ministerium für Kultur“ als Abteilung VI und untersteht dem Chef der Staatskanzlei, der auch Minister für Kultur ist, und dem Staatssekretär Kultur. Hinzugekommen ist mit Daniel Mouratidis ein zweiter stellvertretender Regierungssprecher, dessen Arbeitsschwerpunkt sich auf die Kultur ausrichtet. Damit sind die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, die Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt erfolgreich zu gestalten und weiter zu entwickeln.

 

 

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